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Kontakt:

ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht Wettelrode
OT Wettelrode - Lehde 17
06526 Sangerhausen

Telefon: 03464 587816
info@roehrig-schacht.de

Infostelle Geopark-Netzwerk

Der Geopark wurde im Jahr 2002 gegr√ľndet. Er erstreckt sich √ľber die gesamte Breite des Mittelgebirges vom S√ľdharzvorland bis zum Flechtlinger H√∂henzug im Norden. Tr√§ger des Geoparks sind der Regionalverband Harz e. V. mit Sitz in Quedlinburg und der Verein Freilicht- und Erlebnismuseum Ostfalen mit Sitz in K√∂nigslutter. Ein Netzwerk aus Mitgliedern beider Vereine leistet Geoparkarbeit vor Ort.Gemeinsam haben sie sich dem Schutz von Geotopen und einer modernen Umweltbildung verschrieben.Sie verfolgen eine nachhaltige Regionalentwicklung durch F√∂rderung des Tourismus √ľber die Grenzen der Bundesl√§nder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Th√ľringen hinweg. Seit 2005 ist der Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. Mitglied im Netzwerk europ√§ischer Geoparks (EGN). Seit 11. Februar 2005 wird er von der UNESCO als Mitglied im ‚ÄěGlobal Network of Geoparks‚Äú anerkannt.

Der Geopark Harz. Braunschweiger Land. Ostfalen. untergliedert sich mittlerweile in insgesamt 17 Landmarken. Als ein Informationsst√ľtzpunkt des Geoparks wurde auch das Bergbaumuseum und Schaubergwerk R√∂hrigschacht in Wettelrode best√§tigt. Wir sind die Anlaufstelle der Landmarke 12. Bei uns erhalten sie auch √ľber alle weiteren Landmarken Informationen.
Es ist eine gro√üe Informationsfl√§che zurzeit in Arbeit. Wir hoffen Ende 2008 eine aussagef√§hige Informationswand √ľber den Geopark in Zusammenarbeit mit dem
Harzklub e. V. präsentieren zu können.

Die Landmarke 12 befindet sich im S√ľdharzgebiet zwischen Sangerhausen und Wallhausen und bindet die Helmeniederungen mit ein. Bis zu 2 Mio. Jahre alt und mehr als 50 Meter m√§chtig k√∂nnen die meisten Tone, Schluffe, Sande und Kiese sein, mit denen die Helme die Niederung im Pleistoz√§n auff√ľllte. Sie bilden mit den Gesteinen des Terti√§rs das Lockergesteinsstockwerk. Durch tektonische Vorg√§nge vor etwa 80 ‚Äď 50 Mio. Jahren wurde die urspr√ľnglich flache Lagerung der Meeres- und Seesedimente ver√§ndert.
Heute treten in den Gesteinsschollen verschieden alte Gesteine aus unterschiedlichen Bildungsräumen nebeneinander auf. Sobald die Gesteine des Zechsteins in die Nähe der Erdoberfläche kommen, beginnen auf Grund ihrer chemischen Zusammensetzung Lösungsprozesse durch Wasser. Dieser Vorgang heißt Verkarstung.
Gipskarst ist am gesamten S√ľdharz zu finden. Er zeichnet sich durch romantische H√∂hlen, bizarre morphologische Formen und eine seltene Flora aus, die entlang des Karstwanderweges zu beobachten ist.

Die Spitzkegelhalde ‚ÄěHohe Linde‚Äú ist das Zentrum der Landmarke 12. Sie ist das √§u√üere Zeichen des Kupferschieferbergbaus im Sangerh√§user Revier.
Die Nebengesteine des Kupferschieferfl√∂zes wurden hier von 1956 ‚Äď 1990 auf einer Fl√§che von 12,6 ha, 145 Meter hoch aufgesch√ľttet. Heute ist sie mit ihrer weithin sichtbaren Silhouette eines der Wahrzeichen von Sangerhausen.
Neben dem Bergbaumuseum und Schaubergwerk  R√∂hrigschacht Wettelrode mit dem sich anschlie√üenden Bergbaulehrpfad, sind in dieser Region besonders zu erw√§hnen:

- die Grillenburg, oberhalb des Ortes Grillenberg
- die Wippraer Zone im ehemaligen Steinbruch an den Pferdek√∂pfen
- der Schl√∂sschenkopf  bei Lengefeld
- die Dinsterbachschwinde bei Questenberg
- der Bauerngraben bei Breitungen
- die Heimkehle bei Uftrungen
- das Freilichtmuseum Tilleda
- der Karstwanderweg
- und nicht zuletzt die Stadt Sangerhausen mit historischem Stadtkern, Spenglermuseum und Europa-Rosarium.